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Graf Eberhard

Graf Eberhard

Der Lions Club Heimsheim Graf Eberhard hat als Namenszusatz Graf Eberhard gewählt.

Die Namenswahl liegt nahe:

Ende des 14. Jhdts. herrschten in Heimsheim Raubritter, die Schlegler. Diese lehnten sich gegen die Württemberger Grafen auf und erschwerten durch ihre Raubzüge den Handelsverkehr erheblich. 1395 nahm Graf Eberhard III. von Württemberg die Anführer der Schlegler gefangen und verlangte von ihnen den Lehenseid. Für das damalige Mittelalter war Graf Eberhard III. ungewöhnlich milde – immerhin durften die Schlegler am Leben und in Freiheit bleiben.

Graf Eberhard ehelichte die mailändische Adlige Antonia Visconti. Dadurch brachte er neben deren fast unvorstellbar hoher Mitgift die italienische Renaissance-Bildung und Kunst ins vormals arme Württemberg.

Die Geschichte Württembergs ist reich an Herrschern des Namens Eberhard. Dem Lions Club Heimsheim Graf Eberhard liegt insbesondere noch Graf Eberhard im Barte, der spätere 1. Herzog von Württemberg, am Herzen.

Dieser gründete rund 70 Jahre nach der Gefangennahme der Schleglerkönige die Uni Tübingen. Über Graf Eberhard im Barte sagten seine Zeitgenossen, er sei der Reichste der damaligen Kurfürsten, weil er sein Haupt kühnlich jedem Untertan in den Schoß legen könne. Das Leitmotto des Herzogs Eberhard hat an Aktualität nichts verloren: Attempto – ich wag´s! 

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